Bilder von o.l.: Gelände vor der Entbuschung, Nest der Zwergmaus aus geflochtenen Grashalmen (2x), die Akteure am Werk, Teepause, die Reste werden entfernt, das entbuschte Gelände (u. Mitte)
Mähen mit großem Benzinrasenmäher und unter den Bäumen mit Freischneider. Wegbringen des Mähguts.
15 Jahre Bachpatenschaft Rehbachtal 2017
anlässlich der Rehbachtalbegehung wurde uns von der Stadt Ludwigshafen, Untere Naturschutzbehörde, eine Urkunde für die inzwischen seit 15 Jahren bestehende Bachpatenschaft übergeben. Auf dem Bild die NABU-Teilnehmer Elke Hennighaus, Georg Waßmuth und Ingrid Wanner vor dem Essigrosen-Areal am Rehbachdeich.
Fotos: P. Kolosow
Diese Bilder wurden am 15.7.2017 bei der Untersuchung und Reinigung der Fledermauskästen gemacht. Sie zeigen einmal oben das Öffnen und Entleeren eines unten geschlossenen Rundkastens, in dem recht häufig Nistbaumaterial von Meisen enthalten ist (o.r. herausgeholtes Material). In den unten offenen Flachkästen können natürlich keine Nester gebaut werden, allerdings werden auch diese von allerlei Tieren genutzt. Hier in den unteren Bildern sehen wir eine Kinderstube von Nachtfaltern: Puppen und geschlüpfte Exemplare. Der sehr helle Falter ist ein Weibchen des Schwammspinners (Lymantria dispar), der andere schön gezeichnete Falter ist eine Pyramideneule (Amphipyra pyramidea). Die Farbunterschiede sind wohl auf unterschiedlichen Lichteinfall zurückzuführen. Die bräunliche Färbung ist die natürliche.
die erste Beobachtungstour am 2.7. war wunderbar, herrlicher Sonnenschein ließ die Gefieder der Bienenfresser glänzen. Und sie ließen sich sowohl im Flug wie auch mit Beute im Schnabel auf Ansitzen recht nah, sogar ohne Fernglas, wunderbar beobachten. Auch ihre typischen Laute waren wunderbar zu vernehmen. Beim zweiten Termin am 23. 7. spielte das Wetter nicht ganz so gut mit, es herrschte kräftiger Wind. So konnten wir die gegen den Wind segelnden Vögel gut gegen den grauen Himmel sehen. Allerdings waren die Vögel aufgrund vorhandener Dauerstörer, also Menschen, die nicht auf die Bedürfnisse der Vögel nach störungsfreien Zeiten eingehen, deutlich scheuer und blieben wesentlich weiter vom Beobachtungsposten weg. Mit Spektiv konnte man ihre tolle Färbung natürlich trotzdem gut beobachten.
Was wir als Naturliebhaber aber beachten sollten: immer Rücksicht auf die Beobachtungsobjekte nehmen!
Wie wird eine Kaulquappe zum Frosch? Wann kann ich Feuersalamander draußen sehen? Und was waren nochmal die Unterschiede zwischen Reptilien und Amphibien?
Diesen Fragen gingen am Samstag, dem 10. Juni bei strahlendem Sonnenschein die Teilnehmer des NABU-Kinderfestes im Maudacher Bruch nach. Bei einer Amphibien-Ralley konnten sie auf spielerische Art viel über die Lebensweise von Fröschen, Kröten, Unken und Salamandern lernen. Es wurden Steckbriefe erstellt, Frösche gebastelt, und die einzelnen Entwicklungsstadien eines Frosches nachgespielt. Beim Frosch-Staffellauf mit Schwimmflossen probierten die Kinder dann aus, wie sich ein Frosch fortbewegt und seine Nahrung erbeutet. Auch der Herausforderung, als Frosch nicht selbst als Storchen-Nahrung zu Enden, wurde sich gestellt.
Auch für das Wohl der Familien war gesorgt: Eltern, Großeltern und Patentanten konnten das bunte Treiben von ihrem Schattenplatz aus bei Kaffee und Kuchen beobachten.
Am Ende wurden die 12 frisch gebackenen Amphibienforscher dann mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Infos zu weiteren NABU-Aktionen für Kinder in Ludwigshafen bekommen Sie im Internet unter:
NABU-Ludwigshafen.de/wir-über-uns/NAJU oder unter telefonisch unter 0621/518314 .
Foto: Teilnehmer mit Urkunden, Elke Hennighaus
Lag es am Wetter mit kräftigem kühlem Wind und dem angesagten Regen, jedenfalls fanden sich nur 4 Unentwegte zur Pflegeaktion auf dem Kinkelgrundstück ein. Trotz leichtem Nieseln wurde die hintere Eckfläche vom vor allem Schlehenaufwuchs sowie Kratz- und Brombeerranken und der niederliegenden alten Graskrautschicht befreit. Das letzte Bild zeigt, wieviel Material wieder aufgetürmt wurde.
einige Bilder von unserer Aufräumaktion im Rehbachmündungsgebiet. Die Bilder rechts oben und unten zeigen den im engeren Mündungsbereich hinterlassenen Müll. Doch auch an der Straßenböschung sowie am Radweg fand sich genügend Müll, obwohl diesmal kein Rheinhochwasser zu größeren Mengen an Schwemmgut geführt hatte. Es gibt aber leider immer noch genügend Mitbürger, die ihren Abfall lieber in die Natur werfen als ihn ordentlich auf den legalen Wegen zu entsorgen.